Viren auf dem iPhone

Chriz | September 21st, 2011 - 19:13

Aktuell belegen statistische Umfragen, dass nahezu jedes dritte in Deutschland genutzte Handy ein Smartphone ist. Bisher wurden die Smartphone Nutzer weitestgehend von Viren verschont, doch da gerade in der aktuellen Zeit nahezu alles, was den persönlichen Bereich des Anwenders betrifft, für den Zugriff per iPhone angeboten wird, war es nur eine Frage der Zeit, bis Hacker sich der smarten Phones annehmen, um sensible zum Teil finanziell extrem schadhaft zu missbrauchende Daten testweise auszuspähen. Das Fazit der aktuellen Studie des Herstellers CISCO Systems zeigt klar und deutlich auf, dass die gemeinen Hacker sich nun von PC zum Smartphone verlagern, da die PCs immer umfassenderen Schutzdurch immer ausgereiftere Anti Virus Programme genießen.

Da die Smarphones aktuell auf einem Stand von 1999 sind, ist es den Angreifern ein Leichtes, sich nun auf diese zu konzentrieren. Mit der Entwicklung der iPhones wurden maximale Services für den Nutzer optimiert, doch der Abwehr der nun in der Hackerszene gereiften schädlichen Ware wurde nicht von vornherein entgegengewirkt. Die Viren müssen zuerst vorliegen, damit Apple in Zukunft effizient reagieren kann und dementsprechend entgegenwirkende Software für seine Geräte bereitstellen kann. Bisher war unbekannt, aus welcher Richtung sich Hackerangriffe den iPhones nähern werden, jedoch waren jahrelang Gerüchte im Umlauf, die erst aktuell drohen gegenständlich zu werden. Lange hat sich die Hackerszene auf den Smartphone Markt vorbereiten könne, Fachkreise bestätigen nun, dass sie mit Erfolg Daten ausspähen und bereits Schaden angerichtet haben.

Wo Computer mittels Hotfixes derzeit komplizierte Sicherheitslücken in kurzer Zeit schließen, gehen nun die Smartphones Gefahr angegriffen zu werden, da sie nicht mehr in einem geschlossenen Anbieterkreislauf agieren, sondern über unterschiedliche Anbieter regelmäßig auf das Internet zugreifen. Hier schlägt der potentielle Hacker zu und liest die Daten der nur unzureichend geschützten Geräte aus und versucht damit sein Geld zu “verdienen”.

Da laut Umfragen der größten und erfahrensten Software-Anbieter nahezu jeder zweite Kunde das Smartphone für sein Online Banking nutzt, wird hier ein hohes Risiko für Missbrauch durch Kriminelle erwartet. Von den Profis der Branche wird geschätzt, dass die Cyber- Gangster noch in diesem Jahr ihren Focus darauf richten, verseuchte Apps auf den Märkten der Anbieter “einzuschleusen”. Einmal heruntergeladen ist die Katastrophe perfekt. Die Überlegung einen Schaden durch ein schnelles Hotfix auszumerzen, ist bei Smartphones leider nicht möglich. Gerade bei älteren Android-Serien ist noch fraglich, ob derartige Angriffe überhaupt reparabel sein werden. Generell bietet Kaspersky auch gegen den fiesen Bankräuber “MITMO” uvm. Schutz für Ihr Smartphone an.

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